Was haltet ihr davon dass Kinobesucher heimlich mit Nachtsichtgeräten ausspioniert werden?

Frage von Danny: Was haltet ihr davon dass Kinobesucher heimlich mit Nachtsichtgeräten ausspioniert werden?
Der Verleih Warner handigte vielen Kinos nur Kopien des neuen Harry Potter FIlms aus, wenn sich die Kinobesitzten dazu bereit erklärten, Sicherheitspersonal mit Nachtsichtgeräten in den Kinosälen zu postieren um vermeintlichen Filmpiraten das Handwerk zu legen.

Geht euch dies einen Schritt zu weit oder habt ihr kein Problem damit, während des Kinobesuches permanat beobachtet zu werden???
@ verlieberhund

dan schau dir das mal an ;-)

http://computer.t-online.de/c/19/49/77/44/19497744.html

Beste Antwort:

Answer by mondstern88
Da viele es leider nicht lassen können finde ich das eigentlich ganz ok man ist ja eh auf dem film konzentiert. Und solange nicht jeder besucher vorm kino einlass durchsucht wird finde ich es noch in ordnung.

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6 Kommentare bisher

  1. hkp am 24.01.2012

    finde ich absolut in Ordnung, denen geht ja ne Menge Kohle durch Piraterie flöten und solange ich nicht gestört werde, ist mir das auch egal.

    gruß
    hkp

  2. Michael am 24.01.2012

    Das finde ich geht einfach zu weit.
    Was kommt als nächstes, Metalldetektoren am Eingang?

    Die meisten Raubkopien kommen eh nicht über aufgenommene Vorführungen, sondern werden von den Vorführern oder Agenturen, die die Filme schon vorher haben, kopiert.

  3. boni. am 24.01.2012

    das kann ich nicht glauben

  4. verliebterHund am 24.01.2012

    Das kannst du mal ganz entspannt unter “Urban Legends” abheften (auf guad boarisch: Schmarrn!). Da hat mal wieder einer erzählt, ein Schwager seines Schwagers habe gehört das die Cousine seiner Frau eine Nichte hat, deren Freund als Platzanweiser im Kino jobbt. Und der will zufällig gehört haben, wie sein Boss mit der Freundin des Briefträgers vom Pförtner bei Warner geredet hat. Alles klar? ;-)

    Grundsätzlich ist eine pauschale Raumüberwachung (genau darum handelt es sich) nur zulässig, wenn die betroffenen Personen
    a) VOR Betreten klar und deutlich auf die Überwachung hin gewiesen werden (wie z.B. das Schild “Videoüberwachung” an der Tanke)
    b) die Überwachung sichtbar durchgeführt wird – Filzen per Nachtsichtgeräten gehört nicht dazu.
    Andernfalls wäre es ein (strafbarer) Eingriff in die Privatsphäre.

    Ciao :-)

    Nachtrag: Ups! Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil *lächel*
    Dass es strafrechtlich zumindest bedenklich ist, dabei bleibe ich allerdings. Geht ja auch aus dem Artikel hervor, dass die Vorwürfe von den Datenschutzbehörden geprüft werden.

  5. Samantha63 am 24.01.2012

    Durch meine Kinotätigkeit muss ich leider Verliebter Hund widersprechen, denn es handelt sich nicht um eine urbane Legende.
    Die Nachtsichtgeräte sind tatsächlich bei einigen Filmen Auflage des Verleihs. Das heißt jedoch nicht, dass permanent die Kinogäste beobachtet werden (jedenfalls nicht bei uns) sondern immer wieder stichprobenartig kontrolliert wird, dass es keine Gäste gibt, die den Film von der Leinwand abfilmen.
    Natürlich wissen die Kinomitarbeiter, dass diese Kopien in der Qualität so schlecht sind, dass sie niemals als Raubkopie durchs Netz gehen und die Umsätze kaputt machen. Da muss ich denen hier Recht geben, die schreiben, dass diese Raubkopien meist direkt in der Kopieranstalt oder so gemacht werden.
    Das finde ich auch ziemlich schlimm, denn wenn die Verleihfirmen nicht genug Umsatz machen, dann wird auch immer weniger in neue Filmproduktionen gesteckt.
    Und übrigens, bei Pressevorstellungen ist es ganz häufig so, dass Metalldetektoren aufgestellt sind und Jacken/Mäntel, größere Taschen und alle Aufnahmegeräte (incl. Handys) vor der Vorstellung abgegeben werden müssen.
    Und nochmal zurück zu den Nachtsichtgeräten, die sind mir allemal lieber als Taschenkontrollen (was in einigen Kinos trotzdem mit Aushang angekündigt wird und somit auch durchgeführt werden kann)!

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